Der Welpe - Welpenkauf

 

Es ist entschieden - ein Landseer soll es sein. Die Voraussetzungen stimmen, die Familie freut sich gleichermaßen auf den tapsigen Welpen, es ist viel Zeit, um sich mit dem neuen Familienmitglied zu beschäftigen und es ist genügend Platz in Haus, Garten und Auto. Manch einer hat erst später bemerkt, dass je nach Anzahl der Familienmitglieder die Limousine zu klein wurde und ein Kombi angeschafft werden musste.

Vielleicht waren Sie schon einmal auf der einen oder anderen Ausstellung und haben die Landseer in natura betrachtet oder Sie waren bereits bei einem Züchter und haben sich über die Haltungs- und Aufzuchtbedingungen informiert. Der Landseer ist glücklicherweise kein Modehund und darum muss man gegebenenfalls eine längere Fahrt in Kauf nehmen, um einen Wurf zu besichtigen.

Unsere Züchter legen großen Wert, nicht nur auf die hochwertige Ernährung der Welpen in den ersten Lebenswochen sondern auch auf regelmäßige Impfungen und Wurmkuren. Von ganz entscheidender Bedeutung ist die Sozialisierung der Welpen. Dazu gehören auch der intensive Kontakt zu den Welpen und die Gewöhnung an Alltagsgeräusche, um den Hund schon frühzeitig auf das Leben in der Familie zu prägen. Es gibt Prägungsphasen die bereits im Alter von 12 Wochen abgeschlossen sind.

Jetzt stellt sich die Frage Rüde oder Hündin? Ein Rüde wird wesentlich größer, schwerer, bis zu 75 kg, und kräftiger als eine Hündin. Wer die meiste Zeit mit dem Hund verbringt, muss in der Lage sein, den Welpen so zu erziehen, dass er auch ohne tatkräftige Unterstützung einen Spaziergang machen kann. In der Regel benötigen Rüden eine etwas deutlichere Erziehung, da die "Flegelphase" im Alter von 12 bis 18 Monaten ausgeprägter ist als bei einer Hündin. Prüfen Sie auch welche Hunde sich bereits in Ihrer Nachbarschaft befinden. Sind es überwiegend Hündinnen, sollten Sie die Anschaffung eines Rüden nochmals überdenken, denn irgendeine ist immer heiß und wird Ihren Rüden ganz schön aus der Ruhe bringen.

Eine Hündin wird bis zu 50 kg schwer. Auch hier ist ein Blick in die Nachbarschaft ratsam. Zu viele Rüden in der Umgebung bereiten auch einem Hündinnenbesitzer unter Umständen schlaflose Nächte und nervige Spaziergänge, falls ein Rüde zu aufdringlich wird. Eine Hündin wird zwei Mal im Jahr heiß. Eine Hitze dauert etwa drei Wochen. Die Hochhitze ist etwa vom 11. bis 13. Tag. Ausnahmen bestätigen die Regel, es wurden auch noch am 18. Tag Hündinnen erfolgreich gedeckt. Ein kleiner Tipp am Rande: Chlorophyll-Tabletten als Futterbeigabe in der entsprechenden Zeit verminder den "Duft" und halten Rüden länger fern.